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KI-Sichtbarkeit: Was das ist und warum sie für lokale Unternehmen zählt

Aktualisiert am 11. Oktober 2026

Wer heute einen Elektriker, eine Physiotherapeutin oder ein Restaurant sucht, tippt nicht mehr nur bei Google. Viele fragen ChatGPT, Gemini oder Perplexity: „Welcher Elektriker in Linz ist empfehlenswert?“ Die Antwort besteht nicht aus zehn Links, sondern aus wenigen Namen. KI-Sichtbarkeit beschreibt, ob Ihr Unternehmen zu diesen Namen gehört.

Was mit KI-Sichtbarkeit gemeint ist

Gemeint ist, wie oft und in welchem Zusammenhang ein KI-Assistent Ihr Unternehmen nennt, wenn jemand eine Empfehlung für Ihre Branche an Ihrem Ort sucht. In der Fachwelt heißt das Feld auch Generative Engine Optimization (GEO) oder Answer Engine Optimization (AEO). Gemeint ist immer dasselbe: nicht in einer Ergebnisliste zu stehen, sondern in der Antwort.

Wie sich das von der klassischen Suche unterscheidet

  • Eine Suchergebnisseite zeigt viele Treffer, und ein Eintrag auf Platz sieben hat noch eine Chance. Eine KI-Antwort nennt oft nur zwei bis fünf Namen.
  • Die Antwort wirkt wie eine persönliche Empfehlung. Wer genannt wird, bekommt Aufmerksamkeit, wer fehlt, kommt in dieser Situation nicht vor.
  • Die Antwort ist nicht für alle gleich. Sie hängt von der Formulierung der Frage, vom Ort, vom Zeitpunkt und vom Assistenten ab.

Woher die Assistenten ihre Empfehlungen nehmen

Grob gibt es zwei Quellen: das, was ein Modell beim Training über Unternehmen gelernt hat, und das, was der Assistent bei der Frage im Web nachschlägt. Bei lokalen Fragen spielt das Nachschlagen meist die größere Rolle, weil sich Öffnungszeiten, Bewertungen und neue Betriebe ständig ändern. Perplexity zeigt seine Quellen offen an, bei ChatGPT und Gemini erscheinen sie je nach Frage.

Wie genau die Anbieter ihre Quellen gewichten, ist nicht öffentlich. Wer Ihnen eine feste Formel verspricht, „so kommen Sie sicher in ChatGPT“, weiß es nicht besser als alle anderen. Seriös sind Hinweise, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, keine Garantien. Eine Übersicht dazu finden Sie in Wie wird mein Unternehmen von ChatGPT empfohlen?.

Warum eine einzelne Probeanfrage wenig sagt

Stellen Sie dieselbe Frage zweimal, kann die Antwort anders ausfallen. Sie ändert sich mit der Wortwahl („bester“ oder „günstiger“ Installateur), mit dem Ort und mit dem Assistenten. Auch das Modell dahinter wird immer wieder aktualisiert. Dass Sie in einem Test fehlen, heißt deshalb nicht, dass Sie nie genannt werden. Dass Sie einmal erscheinen, heißt nicht, dass es dabei bleibt.

Aussagekräftig wird es erst, wenn man mehrere typische Kundenfragen bei mehreren Assistenten stellt und zählt, in wie vielen Antworten Ihr Name vorkommt. Dieser Anteil ist die Kennzahl, auf die es ankommt. Wie Sie das von Hand machen, steht in So prüfen Sie, ob KI-Assistenten Ihr Unternehmen nennen.

Was Sie jetzt tun können

  1. Fragen Sie selbst nach, so wie ein Kunde es täte, und notieren Sie, wer genannt wird.
  2. Prüfen Sie, ob Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten überall gleich lauten, auf der eigenen Website und in den Verzeichnissen.
  3. Pflegen Sie Ihr Google Unternehmensprofil und beantworten Sie Bewertungen.
  4. Beschreiben Sie auf Ihrer Website klar, was Sie anbieten und in welchem Gebiet.

Wie Nennquote das misst

Nennquote stellt typische Kundenfragen zu Ihrer Branche und Ihrem Ort an ChatGPT, Gemini und Perplexity, zählt, in wie vielen Antworten Sie vorkommen, und zeigt, welche Mitbewerber stattdessen genannt werden. Der erste Scan ist kostenlos. Nennquote verspricht keine Platzierung: Die Ergebnisse zeigen, was die Assistenten zum Zeitpunkt des Scans geantwortet haben.

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